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"Nicht die Glücklichen sind dankbar.

Es sind die Dankbaren, die glücklich sind."

- Francis Bacon -

 


 

Dankbarkeit

Ein weiterer Schlüssel zum Glück ist Dankbarkeit. Es klingt beinahe banal und doch verbirgt sich in der Dankbarkeit eine ungeheure Kraft.

Leider wurden wir von unseren Eltern stets gedrängt, uns bei jedem, der uns etwas gegeben hat zu bedanken. Egal ob es uns gefallen hat oder nicht, und obwohl der aufmerksame Betrachter die Freude auch in unseren Augen hat sehen können. Danke zu sagen, wurde zu einer Höflichkeitsfloskel und hatte nichts mehr mit herzlicher Dankbarkeit gemein.

dankbarkeitDiese Dankbarkeit vom Herzen her ist es jedoch, die uns stärkt und uns Freude bringt. Und in den seltensten Fällen geht es da um die Dankbarkeit für Konsumgüter. Es geht um die Dankbarkeit für die ganz alltäglichen Dinge, die Dinge die uns oft selbstverständlich erscheinen...

So zum Beispiel die Dankbarkeit für unser Zu Hause. Egal ob eine 2-Zimmer-Wohnung oder das Häuschen im Grünen. Durch unser Heim haben wir ein Dach über dem Kopf, jederzeit Zugriff auf frisches Wasser, können im Winter die Heizung andrehen, können geschützt schlafen, fühlen uns sicher und geborgen. Das hat NICHT jeder und es ist eben nicht selbstverständlich. Die Dankbarkeit dafür können Sie in Ihrem Herzen fühlen, wenn Sie einmal in Ruhe in sich hineinspüren. Und eben diese Dankbarkeit können Sie auch für viele andere Dinge empfinden.

Die herzliche Dankbarkeit hat sehr viel mit Achtsamkeit gemeinsam. Nur wenn ich die kleinen Blümchen am Straßenrand sehe, ein freundliches Lächeln einer fremdem Person wahrnehme, oder das fröhliche Lied eines Vogels höre, kann ich mich darüber freuen und Dankbarkeit empfinden.

Versuchen Sie diese Momente zu sammeln. Sie können es zu einem täglichen Ritual machen, z.B. beim abendlichen Zähneputzen, sich für 10+ Dinge zu bedanken, die Sie an diesem Tag erlebt haben.
Sie können diese Momente auch sichtbar machen, indem Sie sich ein schönes Glasgefäß besorgen und jeden Moment der Dankbarkeit auf einem kleinen Zettel festhalten und in das Gefäß legen. Es ist schön zu sehen, wie sich das Glas füllt und Ihnen somit die Fülle in Ihrem Leben sichtbar macht.

Vielleicht gefällt Ihnen auch die folgende kleine Geschichte und Sie wählen diesen Weg der Dankbarkeit:

 

Bohnen des Dankes

Man erzählt sich die Geschichte von einer weisen Frau, die sehr, sehr alt wurde und tief glücklich lebte. Sie war eine Lebensgenießerin par Excellence. Nie verließ sie das Haus, ohne eine Handvoll Bohnen einzustecken.

Sie tat dies nicht, um die Bohnen zu kauen. Nein, sie nahm sie mit, um so die schönen Momente des Lebens bewusster wahrnehmen zu können.

Für jede Kleinigkeit, die sie tagsüber erlebte - so zum Beispiel einen fröhlichen Schwatz auf der Straße, ein köstliches Brot, einen Moment der Stille, das Lachen eines Menschen, eine Tasse Tee, eine Berührung des Herzens, einen schattigen Platz in der Mittagshitze, das Zwitschern eines Vogels - für alles, was die Sinne und das Herz erfreute, ließ sie eine Bohne aus der rechten in die linke Jackentasche wandern.

Manchmal waren es gleich zwei oder drei.

Abends saß sie zu Hause und zählte die Bohnen aus der linken Jackentasche.
Sie zelebrierte die Minuten. So führte sie sich vor Augen, wie viel Schönes ihr an diesem Tag widerfahren war und freute sich.
Und sogar an einem Abend, an dem sie nur eine Bohne zählte, war der Tag gelungen – es hatte sich gelohnt, ihn zu leben.

(aus Afrika)

 

 

 

 

 

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